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Intrauterine Insemination (IUI)

Die intrauterine Insemination (IUI) ist in eine etablierte Methode der künstlichen Befruchtung, die auf der natürlichen Fertilität basiert. Sie beruht auf der Einführung einer Samenprobe in die Gebärmutter. Die Samenprobe des Mannes oder des Spenders wird im Labor aufbereitet, um die Spermien von verminderter Qualität auszusortieren.
Man kann einen natürlichen Zyklus oder mit einer sanften Stimulierung der Eierstöcke durchführen. Für die intrauterine Insemination kann der Samen des Partners (homologe Insemination) oder der eines fremden Spenders genutzt werden (heterologe oder donogene Insemination).
Die IUI und die Hormontherapie empfehlen wir höchstens während 3-4 Menstruationszyklen. Sollte sich hiernach keine Schwangerschaft eingestellt haben, wird zu der In-vitro-Fertilisation (IVF) als nächster Therapieschritt geraten.

Die intrauterine Insemination (IUI) Schritt für Schritt:

Der Zyklus beginnt mit der Menstruation. Normalerweise reift pro Zyklus nur ein dominater Follikel heran (der Follikel bewahrt im Inneren die Eizelle auf). Um die Erfolgswahrscheinlichkeit bei dieser Methode zu erhöhen, wird eine Hormontherapie empfohlen. Diese führt zu einer höheren Anzahl an Follikeln. Gleichzeitig muss die Produktion reguliert werden, damit zwar die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft steigt, aber das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft gering bleibt.
Die Stimulation beginnt innerhalb der ersten 5 Tage des Menstruationszyklus mit einer täglichen subkutanen Hormoninjektion. Die Durchschnittsdauer der Stimulation beträgt acht bis zehn Tage.

Während der gesamten Stimulation werden eine Reihe von gynäkologischen Ultraschalluntersuchungen und/oder Hormonanalysen durchgeführt. Durchschnittlich sind es etwa zwei bis drei Untersuchungen pro Zyklus.
Die Ultraschalluntersuchung erlaubt es uns, die Größe des Follikels/der Follikel zu überwachen und den besten Moment für die Einleitung der Ovulation (Eisprung) zu bestimmen.

Ist die gewünschte Größe der Follikel erreicht, wird die Ovulation (Eisprung) ebenfalls durch eine subkutane Hormonspritze ausgelösst. 

Zwischen 36 und 42 Stunden nach Einleitung des Eisprungs muss der Mann eine Samenprobe abgeben. Wird der Samen eines Spenders genutzt, muss dieser im Vorhinein, unter Berücksichtigung physischer Eigenschaften der Empfängerin oder des Paares, ausgewählt werden. Die ausgesuchte Probe wird im Labor aufgetaut und dann vorbereitet, um die beweglichen Spermien auszuwählen. Sobald der Samen aufbereitet wurde, wird er durch einen sehr dünnen Katheter in die Gebärmutter eingeführt. Von hier aus müssen die Spermien ihren Weg fortsetzen und die Eizelle im Eileiter befruchten.
Es handelt sich um eine sehr schnelle Methode, die nur wenige Minuten dauert. Nach der Behandlung ruht sich die Frau noch einige Minuten aus und kann danach wieder ihrem normalen Alltag nachgehen.

Der Schwangerschaftstest wird nach 12 Tagen durchgeführt. Sollte dieser positiv ausfallen, folgt nach zwölf Tage die erste Ultraschalluntersuchung, um die angehende Schwangerschaft zu bestätigen.

Wann wird eine IU empfohlen?
Wann kommt eine intrauterine Insemination (IUI) in Frage? Diese Methode empfiehlt sich als erstes Verfahren für alleinstehende Frauen oder homosexuelle Paare, bei denen keine Sterilität gegeben ist. Ferner ist sie auch für junge heterosexuelle Paare, die erst seit einiger Zeit erfolglos versuchen schwanger zu werden, und auf die einige der folgenden Voraussetzungen zutreffen:
  • Idiopathische Sterilität oder Sterilität mit nicht erklärebaren Ursprung, bei der die häufigsten pathologischen Gründe ausgeschlossen werden konnten.
  • Geringer männlicher Faktor, das heißt geringfügige Probleme der Samenqualität, die dazu führen, dass nur durch die Bearbeitung im Labor die notwendige Anzahl an Spermien erreicht wird, so dass diese die Eizelle erreichen.
  • Zervikaler Faktor: irgendeine Erkrankung, die die Funktion des Gebärmutterhalses beeinträchtigt (Stenose, Narben, eine Anomalie des Zervikalschleims, etc.)
  • Sexuelle Dysfunktion (sexuelle Funktionsstörungen): koitale oder psychologische Probleme, die verhindern, das der Geschlechtsakt (Geschlechtsverkehr) zwischen Ehepartnern vollendet werden kann.
  • Ovulatorische Dysfunktion: dies ist der Fall, wenn die Frau unregelmäßige oder ausbleibende Zyklen (Amenorrhoe/ Oligomenorrhoe) und daraus resultierend unregelmäßige oder ausbleibende Ovulationen hat.
  • Ernsthafter männlicher Faktor: im Fall einer schweren irreversiblen männlichen Sterilität (Azoospermie: Abwesenheit von Spermien im Ejakulat), kann, soweit keine Sterilität bei der Frau vorliegt, die künstliche Befruchtung mit einem Spendersamen geschehen.
  • Genetischer Faktor beim Mann: wenn der Mann Träger eines Gendefektes oder einer Erbkrankheit ist, kann die Vererbung durch Benutzung eines Spendersamens ausgeschlossen werden.
Welche Erfolgschancen hat die IUI?
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Kostenvoranschlag Intrauterine Insemination (IUI)

Ablauf

Voruntersuchung

Stimulation

 

Insemination

Nachsorge


*Wird Spendersamen benutzt, müssen Sie 360€ zusätzlich bezahlen.

Enthaltene Dienstleistungen

Beratung zur Klärung des Falles und Planung des Ablaufs  

Ultraschalluntersuchungen (unbegrenzt in iGin)

Hormonuntersuchungen (unbegrenzt in iGin) 

Aufbereitung der Samenprobe

Künstliche Befruchtung (IUI)

Erholung in der Klinik

BHCG - Blutanalyse zur Feststellung der Schwangerschaft (unbegrenzt in iGin)

Nachbesprechung

Betrag    705€
  • Festpreis: dieser Kostenvoranschlag beinhaltet einen Festpreis, der jedoch gemäss zusätzlicher medizinischer Notwendigkeiten, variieren kann.
  • Gültigkeit: dieser Kostenvoranschlag hat eine Gültigkeit von 6 Monaten ab dem Erstellungsdatum.

  • Nicht enthaltene Dienstleistungen: Dienstleistungen, die nicht im Kostenvoranschlag aufgeführt werden, sind im Festpreis nicht mit eingeschlossen und müssen extra verrechnet werden. Bitte fragen bei unserer Patientenverwaltung nach.

  • Medikation: In keinem Fall ist die Medikation enthalten, diese geht zu Lasten der Patienten.

  • Abbruch von Seite des Patienten: Bricht der Patient die Behandlung ab, muss er die bis zur Unterbrechung entstandenen Kosten tragen.

Über uns

In unserem Zentrum für Frauenheilkunde sind wir in Gynäkologie, Geburtsthilfe und Reproduktionsmedizin spezialisiert.