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Presse

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und weibliche Fruchtbarkeit

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Eine Schilddrüsenunterfunktion verursacht vor allem zu Beginn nur geringe Beschwerden und wird daher nicht selten erst spät erkannt. 

Am Anfang der Diagnostik steht die Bestimmung des Laborwertes TSH. Bei einer Unterfunktion ist der TSH-Wert erhöht. Im Vergleich bleiben allerdings die Thyroxin-Werte normal. Diese Störung tritt relativ häufig in der Bevölkerung auf und bedarf in der Regel keiner Behandlung.

Allerdings stellt diese Störung einen erheblichen Einfluss auf die Fortpflanzungs Ergebnisse dar und muss bei Frauen im fruchtbaren Alter mit in Betracht gezogen werden.

Die Schilddrüsenunterfunktion kann folgende Auswirkungen in der Reproduktions-Medizin haben: vermehrtes Vorkommen von Sterilität; wiederholte Fehlgeburten, sowie gynäkologischen und foetalen ungünstigen Ergebnissen.

Über Jahre hinweg gab es eine Debatte zwischen den medizinischen-wissenschaftlichen Vereinigungen, inwieweit die sterilen oder unfruchtbaren Patienten eine Behandlung benötigen oder nicht, da die medikamentöse Behandlung nicht ohne Nebenwirkungen ausbleibt.

In diesem Monat hat die American Society for Reproductive Medicine (ASRM) in der Fachzeitschrift Fertility and Sterility eine medizinische Anleitung veröffentlicht, in der Richtlinien empfohlen werden in Bezug auf dieses Problem bei Frauen mit unerfüllten Kinderwunsch.

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Unter anderem empfiehlt er die Durchführung eines Bluttests der TSH (Tirotropina oder stimulierendes Hormon der Schilddrüse) bei allen Frauen mit Unfruchtbarkeits oder Sterilitäts Problemen, die versuchen eine Schwangerschaft herbeizuführen. Wenn diese Werte verändert sind, wird empfohlen eine Behandlung zu starten gefolgt von Kontrollen, die gute Ergebnisse sicher stellen sollen, sowohl aus reproduktiver wie auch gynäkologischer und perinataler Sicht.

Über uns

In unserem Zentrum für Frauenheilkunde sind wir in Gynäkologie, Geburtsthilfe und Reproduktionsmedizin spezialisiert.