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GAMETENSPENDE (EIZELLSPENDE UND SAMENSPENDE)

Es gibt viele Fälle in der künstlichen Befruchtung, bei denen man Samen eines Spenders oder Eizellen einer Spenderin nutzt.

Samenspende

Samenspende

Die häufigsten Gründe, bei denen man auf eine Samenspende zurückgreift:


Heterosexuelle Paare mit folgenden Indikationen:                                                           

  • Männlicher Partner mit sehr schlechter Samen-Qualität.
  • Männlicher Partner ist nicht in der Lage Spermien zu produzieren (irreversible Azoospermie).
  • Männlicher Partner mit vorangegangener Strahlen- oder Chemotherapie oder anderen Faktoren, die zur Unfruchtbarkeit führen.
  • Männlicher Partner mit vorheriger Vasektomie.
  • Männlicher Partner ist Träger einer Erbkrankheit oder eines Gendefektes.
  • Frau ist sensibilisiert durch Rhesusfaktor und der Partner ist Rhesusfaktor positiv.

Alleinstehende Frauen mit Kinderwunsch

Lesbische Paare mit Kinderwunsch
Eizellspende

Eizellspende

Die häufigsten Gründe, warum man auf eine Eizellspende zurückgreift:

  • Vorzeitige Ovarialinsuffizienz oder eine sekundäre Ovarialinsuffizienz als Folge eines operativen Eingriffes, einer Chemo- oder Strahlentherapie.
  • Gonadendysgenesie (Fehlentwicklung der Keimzellen).
  • Genetische Veränderung des Erbmateriales der Eizellen.
  • Schwere genetische Defekte oder Erbkrankheiten bei der Mutter.
  • Wiederholtes vorheriges Versagen der künstlichen Befruchtung und/oder unzureichende Reaktion auf eine Stimulation der Eierstöcke.
  • Wiederholtes Scheitern der Einnistung eines Embryos.

ANFORDERUNGEN AN DEN SPENDER

Die Spende ist ein freiwilliger, anonymer und uneingennütziger Vorgang. Die Spender müssen gesund sein. Frauen können zwischen 18 und 35 Jahren spenden und Männern ist es laut Gesetz bis 50 Jahren erlaubt zu spenden; allerdings akzeptieren die meisten Kliniken und Samenbanken keine Männer, die älter als 35 Jahre sind.

Bevor eine Person Spender/in werden kann, werden die folgenden Daten gesammelt:

  • Die vollständige Krankengeschichte des Spenders/der Spenderin und seiner Familie, um eventuelle Erbkrankheiten ausfindig zu machen.
  • Persönliche Merkmale des Spenders/der Spenderin wie Blutgruppe, Körpergröße, Gewicht, Körperbau, Haut-, Haar-, und Augenfarbe sowie Haarstruktur.
  • Feststellung von HIV, Hepatitis und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Bei Drogenkonsum kommt eine Spende nicht infrage oder andere ungesunde persönliche Gewohnheiten hat.
  • Spezielle Analysen werden genutzt um Gendefekte und Erbkrankheiten auszuschließen.
  • Handelt es sich um einen Mann, wird eine vollständige Analyse des Spermas durchgeführt, um die Samenqualität festzustellen.
  • Handelt es sich um eine Frau, werden Untersuchungen durchgeführt um den Zustand der ovariellen Reserve auszuwerten.
Rechtsgrundlage

Der juristische Rahmen der assistierten menschlichen Reproduktion wird in Spanien grundsätzlich durch das Gesetz 14/2006 über die Methoden zur assistierten menschlichen Reproduktion geregelt. Wenn es sich um die Spende von Gameten handelt, hat auch das „Real Decreto-ley 9/2014“, vom 4. Juli über die Qualität und Sicherheit der Spenden, Vorrang.

 

Für die Spende von Gameten (Keimzellspende oder Gametenspende) und Präembryonen muss zunächst ein kostenfreier, seriöser und vertraulicher Vertrag von Spender/-in und dem autorisierten Zentrum unterschrieben werden. Sowohl die Samenbank als auch die Spendenregister und Kliniken müssen die Vertraulichkeit hinsichtlich der Daten der Spender wahren.

 

Die Wahl des Spenders kann ausschließlich vom medizinischen Team, das die Behandlung durchführt, getroffen werden und in keinem Fall auf Bitten der Empfängerin oder des Empfängerpaares. Trotzdem sollte das medizinische Team versuchen, eine möglichst hohe Übereinstimmung des äußeren Erscheinungsbildes und der Immunologie zwischen Spender/in und Empfängerin bzw. Empfängerpaar zu finden.

 

Die Spender, von denen das genetische Material stammt, müssen mindestens 18 Jahre alt, in einem guten gesundheitlichen Zustand und bei voller Handlungsfähigkeit sein. Der psycho-physischer Zustand des Spenders muss den Anforderungen des obligatorischen Studienprotokolls entsprechen. Dieses Protokoll schließt die phänotypischen und psychologischen Merkmale sowie die klinische Verfassung und die analytischen Auswertungen ein, um sicherzustellen, dass keine genetischen Defekte, Erbkrankheiten oder andere Infektionen, die auf den Nachwuchs übertragen werden können, vorliegen.

 

Weder der Spender, die Spenderin noch der Partner/in, können, nachdem sie ihr schriftliches Einverständnis geleistet haben und die Befruchtung stattgefunden hat, die Vormundschaft für das geborene Kind beantragen. In gleicher Weise gilt dies für einen nicht verheirateten Mann, der vorab die Einwilligung über Nutzung für entsprechende Methoden unterschrieben hat.

 

Sowohl die Empfängerin als auch die geborenen Kinder haben das Recht, generelle Informationen über den Spender zu erhalten, nicht jedoch, seine Identität zu erfahren. Nur in Ausnahmefällen, unter besonderen Umständen, die die Gefahr für das Leben oder die Gesundheit des Kindes einschließen, oder gemäß der Strafgesetze, kann die Identität der Spender preisgegeben werden. Diese Offenbarung ist beschränkt und beinhaltet keinesfalls die Veröffentlichung der Identität der Spender noch eine irgendeine Änderung der vorher festgelegten Vormundschaft.

 

Über uns

In unserem Zentrum für Frauenheilkunde sind wir in Gynäkologie, Geburtsthilfe und Reproduktionsmedizin spezialisiert.